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Aktuelles
14.07.2010
Frieda Nadig – Frauenrechtlerin und bedeutsame Akteurin der AWO
Würdigung und Erinnerung zum 40. Todestag
Ausstellung "Frieda Nadig – Frauenrechtlerin und bedeutsame Akteurin der AWO" im Herforder Rathaus
»Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.« Die Herforderin Frieda Nadig und ihre Mitstreiterin Elisabeth Selbert waren verantwortlich für die Aufnahme dieser wichtigen Forderung in das Grundgesetz. Bei den Beratungen des Parlamentarischen Rats 1948/49 stritten sie leidenschaftlich für dieses Anliegen. Ihre Forderung nach Gleichberechtigung der Geschlechter hat bis heute nichts an Aktualität verloren.
Deshalb ist es von besonderem Interesse, mehr über die Herforderin Frieda Nadig zu erfahren, die dafür vor mehr als 60 Jahren kämpfte. Ihr Lebenslauf als Verkäuferin im Herforder Konsumverein, staatlich anerkannte Wohlfahrtspflegerin, Jugendfürsorgerin in Bielefeld, Politikerin und AWO-Bezirksgeschäftsführerin zeugt von einem lebenslangen Engagement für ein soziales und menschliches Miteinander.
Zum 40.Todestag der Herforderin haben die Stadt Herford und die AWO eine Veranstaltungsreihe mit Ausstellungen, Führungen und Diskussionen organisiert, um das Wirken dieser starken Frau und großen Politikerin der Nachkriegszeit zu würdigen.
Die Eröffnung der Ausstellung zum Leben und Wirken von Frieda Nadig ist am 14.O8.2010 um 17 Uhr im Foyer des Rathauses der Stadt Herford. Bis zum 8. Oktober kann sie dann zu den üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.
Kindergedicht
aus einem Wettbewerb

Kinder haben Rechte. Und mein Recht ist wirklich echt?
Gibt es wirklich Rechte, wirklich ganz, ganz echte? Sag mir, gibt es sie? Sonst lerne ich es nie!
Gibt es wirklich Rechte, wirklich ganz, ganz echte? Sag mir, gibt es sie? Sonst lerne ich es nie!

