Material und Informationen zum erweiterten Führungszeugnis für Freiwillige und Einrichtungen

Informationen für Freiwillige

(Erweitertes) polizeiliches Führungszeugnis (§30a BZRG)

1. Wozu braucht man ein Führungszeugnis?
Das Privatführungszeugnis wird im Allgemeinen benötigt, um nachzuweisen, dass man nicht vorbestraft ist.

2. Wo bekommt man ein Führungszeugnis?
Das Führungszeugnis muss man persönlich bei der örtlichen Meldebehörde (Bürgerbüro/ Bürgerberatung…) beantragen. Dabei muss man seinen Personalausweis oder Reisepass mitbringen.
Bei Minderjährigen kann der / die Sorgeberechtigte einen Antrag stellen.
Bei der Meldebehörde werden Ihre Personalien in das Antragsformular aufgenommen und im Fall des Nachweises für das Ausüben eines freiwilligen Engagements kostenlos amtlich bescheinigt. Der Antrag wird dann dem Bundeszentralregister nach Bonn übersandt, wo das Führungszeugnis ausgestellt wird.
Das Privatführungszeugnis wird Ihnen mit der Post an die angegebene Privatadresse, die im Einzelfall auch von der Meldeadresse abweichen kann, zugesandt.

3. Kann man ein Führungszeugnis über das Internet beantragen?
Nein, das ist gesetzlich nicht vorgesehen.

4. Was kostet ein Führungszeugnis?
Das Führungszeugnis kostet normalerweise 13,-- Euro. Das Bundesamt für Justiz hat aber verfügt, dass bei ehrenamtlich tätigen Personen, die keine Aufwandsentschädigung erhalten, aus Billigkeitsgründen von der Erhebung der Kosten für die Erteilung von Führungszeugnissen abgesehen wird (Stand 01.06.2011). Dazu erhalten Sie in der Einrichtung, in der Sie sich engagieren, eine Bestätigung über das (aufzunehmende) Engagement sowie ein Antragsformular auf Befreiung von der Gebühr für das Führungszeugnis.

5. Noch weitere Fragen?
Für alle Rückfragen wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Projektkoordinator/innen. (Tel. 0521/92 16 444)

Informationen für Einrichtungen

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

zur Gewährleistung des Kinderschutzauftrages wird die persönliche Eignung der Personen, die mit ihnen arbeiten, geprüft. Hierzu wird das erweiterte polizeiliche Führungszeugnis von einzustellenden Personen eingefordert.

Ab diesem Jahr sollten auch freiwillig Engagierte in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ihre Eignung durch ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis (§ 30a BZRG) dokumentieren.

Um Haftungsrisiken auszuschließen, wurde daher gemeinsam mit der Stadt Bielefeld, Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten vereinbart, dass Lese-Sprach-Pat/innen ein erweitertes polizeiliches Führungszeugnis vor Beginn bzw. bei bestehendem Engagement nachträglich vorlegen sollen.

Die genauen Prozessschritte entnehmen Sie bitte den beigefügten Informatioen. Sie finden die Materialien zum Bearbeiten im untenstehenden Download-Bereich.

Wir danken Ihnen für Ihre Unterstützung. Für Nachfragen und weitere Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung: Gabriele Stillger, Jessica Winkler (Tel. 0521/92 16-444).

http://www.freiwillige-owl.de/pages/de/-vor-lesen-macht-stark-/kinderschutz-fuehrungszeugnis/material-fuehrungszeugnis.html