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Die AWO fordert eine Verbesserung der Pflege in Deutschland

Die Pflege alter Menschen in Deutschland wird derzeit häufig durch die Medien thematisiert.

Der Besuch durch die Bundeskanzlerin Angela Merkel bei einem Altenpfleger in Paderborn war der Anlass, auf die schwierigen Arbeitsbedingungen in der Pflege aufmerksam zu machen.

Angela Merkel versicherte bei dem Besuch, dass sowohl der Beruf als solcher als auch die Vergütung attraktiver gemacht werden müsse. Die geringe Berufsattraktivität spitzt sich derzeit in einem Mangel an Fachkräften zu.

Offene Stellenangebote bleiben häufig unbesetzt und führen zu einer weiteren Belastung des Pflegepersonals. Dieser Mangel an Fachkräften wird noch drastischere Ausmaße annehmen, wenn sich in dem Berufsfeld nichts ändert. Lohnkostendumping und schlechte Arbeitsbedingungen vor Ort sind Gründe warum der Pflegeberuf in die Kritik gerät und unattraktiv für junge Menschen ist. Zudem steigt die Zahl der pflegebedürftigen Menschen. Nach Berechnungen des statistischen Bundesamtes wird der Anteil der über 65 jährigen Personen in Deutschland 2038 auf knapp ein Drittel der Bevölkerung steigen.

Um dauerhaft eine menschenwürdige Pflege zu garantieren muss der Pflegeberuf attraktiver werden. Die AWO sieht einen Teil der Lösung in einem allgemeinverbindlichen Tarifvertrag, welcher das Lohnkostendumping beendet und die Pflege finanziell attraktiver macht.

"Mut, Gerechtigkeitsgefühl und Eigensinn  - das sind die Charaktereigenschaften, die das Engagement der Frauen und Männer bei der AWO Ostwestfalen-Lippe bestimmen. Kaum irgendwo sonst ist der freie Wille zur Aufrechterhaltung unserer solidarischen Gemeinschaft so wertvoll und effizient eingesetzt wie in der Freiwilligenakademie OWL."

Thomas Seim
Vorsitzender des Fördervereins der AWO Freiwilligenakademie OWL e. V. und Chefredakteur der Neuen Westfälischen