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Elterngeld-Anpassung während der Corona-Pandemie

Damit werdende und junge Eltern, die aufgrund der Corona-Pandemie Verdienstausfälle haben oder die Voraussetzungen für den Bezug des Elterngeldes nicht mehr einhalten können, keine Nachteile haben, wird das Elterngeld angepasst.

„… Wir verhindern, dass Eltern aufgrund der Ausnahmesituation weniger Elterngeld erhalten oder einen Teil der Leistung zurückzahlen müssen, wenn sie krisenbedingt mehr oder weniger arbeiten müssen als vorgesehen war. Die Regelungen gelten rückwirkend ab 1. März 2020. Damit stellen wir sicher, dass Familien beim Elterngeld aufgrund der Corona-Krise keine Nachteile entstehen. Mit dem krisenfesten Elterngeld, dem Notfall-Kinderzuschlag, dem Kurzarbeitergeld und den Leistungen nach dem Infektionsschutzgesetz unternehmen wir viel, um die wirtschaftliche Stabilität unserer Familien zu sichern.“ ist die Aussage der Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey.

Der Gesetzentwurf, der am 07.05.2020 verabschiedet wurde sieht folgende drei Regelungsbereiche vor:

  • Eltern, die in systemrelevanten Branchen und Berufen arbeiten, sollen ihre Elterngeldmonate aufschieben können. Sie können diese auch nach dem 14. Lebensmonat ihres Kindes nehmen, wenn die Situation gemeistert ist, spätestens zum Juni 2021. Die später genommenen Monate verringern bei einem weiteren Kind nicht die Höhe des Elterngeldes.  
  • Der Partnerschaftsbonus, der die parallele Teilzeit der Eltern fördert, soll nicht entfallen oder zurückgezahlt werden müssen, wenn Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie mehr oder weniger arbeiten als geplant.
  • Während des Bezugs von Elterngeld sollen Einkommensersatzleistungen, die Eltern aufgrund der Covid-19-Pandemie erhalten, die Höhe des Elterngelds nicht reduzieren. Dazu zählt zum Beispiel das Kurzarbeitergeld. Um Nachteile bei der späteren Elterngeldberechnung auszugleichen, können werdende Eltern diese Monate auch von der Elterngeldberechnung ausnehmen.

Die aktuelle Pressemeldung und allgemeine Informationen zum Elterngeld und ElterngeldPlus sowie eine Übersicht von Fallbeispiele finden Sie auf der Seites des Bildungsministeriums.

Foto: iStock_©Feverpitched

"Die Wertschätzung des Anderen ist das, was ehrenamtliches Engagement ausmacht. Es ist Substanz einer humaneren Gesellschaft, das, was diese in ihrem Innersten zusammenhält. Deshalb übernehme ich gerne die Schirmherrschaft!"

Christina Kampmann

Landtagsabgeordnete NRW und Schirmfrau der AWO Freiwilligenakademie OWL