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AWO unterstützt EU-Bürgerinitiative "Housing for All"

Die AWO setzt sich dafür ein, dass das Recht auf Wohnen umgesetzt wird und blickt mit Sorge auf die europäische Situation. Nach Angaben des EU-Statistikamts Eurostat sind rund 52 Millionen oder 10,4 Prozent der Europäer von Wohnkosten überlastet. Sie bezahlen mehr als 40 Prozent ihres Einkommens für Wohnen. In Deutschland sind fast zwölf Millionen Menschen oder 14,5 Prozent der Bundesbürger betroffen. Zudem steigt die Zahl der Obdachlosen in ganz Europa rasant an. In Deutschland sind aktuell rund 860.000 Menschen obdachlos.

 

Unter der EU-Bürgerinitiative „Housing for All“ sollen daher in den EU-Mitgliedstaaten in den kommenden Monaten mehr als eine Million Unterschriften gesammelt werden. Initiiert wurde die EU-Bürgerinitiative von sieben Bürgerinnen und Bürgern aus Österreich, Spanien, Deutschland, Schweden, Zypern, Portugal, Kroatien. Werden innerhalb eines Jahres mehr als eine Million Unterschriften in ganz Europa gesammelt und in sieben Staaten eine festgelegte Mindestanzahl an Unterstützungserklärungen erreicht, dann müssen die Anliegen sowohl von der EU Kommission als auch vom Europäischen Parlament angehört und behandelt werden. Ob und wie die Kommission die Forderung zu implementieren gedenkt, obliegt der Kommission selbst.

Unterschrieben werden kann die Initiative bis zum 18.3.2020 online unter: https://www.housingforall.eu/at/wohnen-mussleistbar-sein-fuer-alle/ und auf Unterschriftenlisten, die bei allen Partnerorganisationen ausliegen. Die Mindestzahl an Unterschriften in Deutschland liegt bei 72.000.

Majdal aus dem Irak hilft bis zu dreimal in der Woche in der Küche des Seniorenzentrums „Wilhelm-Augusta-Stift“. Hier werden alte Menschen versorgt, die aufgrund von Krankheit oder Alter nicht mehr allein leben können. „Die Stadt hilft uns so viel, da will ich etwas zurückgeben. Die Schule ist nur nachmittags, da habe ich vormittags doch Zeit“, sagt Majdal.