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Knapp ein Drittel der Eltern nimmt ElterngeldPlus in Anspruch

Das Statistische Bundesamt hat am 14. Juni aktuelle Zahlen zur Nutzung von Elterngeld und ElterngeldPlus herausgegeben. Das ElterngeldPlus bleibt sehr beliebt bei den Eltern. Wie sich zeigt, pendelt sich die Zahl der Nutzerinnen und Nutzer langsam bei einem Wert von knapp einem Drittel ein (Erstes Quartal 2018: 30,9 Prozent, Vorquartal: 30,3 Prozent). Spitzenreiter unter den Bundesländern ist dabei unverändert Thüringen mit einer Inanspruchnahme von ElterngeldPlus durch 40,7 Prozent der Eltern, gefolgt von Rheinland-Pfalz mit 39,8 Prozent und Bremen mit 37 Prozent.

Der Anteil der Väter, die ElterngeldPlus beantragen, stabilisierte sich im ersten Quartal 2018 bei rund 18 Prozent. Die meisten Väter beziehen dabei in Berlin ElterngeldPlus (28,1 Prozent), gefolgt von Bremen (24,1 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (20,2 Prozent). Aus einer Befragung des Instituts für Demografie Allensbach ist bekannt, dass das ElterngeldPlus Väter ermutigt, überhaupt Elternzeit zu beanspruchen: 41 Prozent der ElterngeldPlus beziehenden Väter hätten sich ohne das ElterngeldPlus weniger Zeit für die Kinderbetreuung genommen.

Mit ElterngeldPlus nehmen Väter auch sichtbar längere Zeiträume in Anspruch. So zeigt sich, dass Väter, die ausschließlich Basiselterngeld beanspruchen im 1. Quartal 2018 durchschnittlich für 3 Monate Elterngeld bezogen. Väter, die sich auch für das ElterngeldPlus entschieden, bezogen hingegen für durchschnittlich 8,2 Monate Elterngeld. Am Längsten bezogen schleswig-holsteinische Väter ElterngeldPlus - mit durchschnittlich 9,9 Monaten. 

Elterngeld und ElterngeldPlus sind Familienleistungen für alle Eltern, die ihr Kind in der ersten Zeit nach der Geburt selbst betreuen wollen und deshalb nicht oder nicht voll erwerbstätig sind. Zusammen mit dem Ausbau der Kindertagesbetreuung für Kinder unter drei Jahren hat es einen gesellschaftlichen Wandel eingeleitet. Für viele Mütter ist es selbstverständlich, ihre Berufstätigkeit nach der Familiengründung nur noch für einen kürzeren Zeitraum zu unterbrechen. Viele Väter, die wegen der Geburt eines Kindes beruflich kürzertreten, sehen sich heute stärker akzeptiert.

Weiter Informationen zu Familienleistungen finden Sie hier.

"Mut, Gerechtigkeitsgefühl und Eigensinn  - das sind die Charaktereigenschaften, die das Engagement der Frauen und Männer bei der AWO Ostwestfalen-Lippe bestimmen. Kaum irgendwo sonst ist der freie Wille zur Aufrechterhaltung unserer solidarischen Gemeinschaft so wertvoll und effizient eingesetzt wie in der Freiwilligenakademie OWL."

Thomas Seim
Vorsitzender des Fördervereins der AWO Freiwilligenakademie OWL e. V. und Chefredakteur der Neuen Westfälischen