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Wir feiern 20 Jahre AWO Freiwilligenakadenie OWL

Unsere Angebote während Corona

Jede Stimme verdient es, gehört zu werden!

„Ich pack‘ das mit dir, Politik!?“ – unter dem Motto fand am Freitagnachmittag, 8. April, eine Veranstaltung der AWO Freiwilligenakademie OWL im Großen Saal der Ravensberger Spinnerei statt.

Rund 40 junge Menschen bekamen eine Plattform, auf der sie Vertreter*innen von Politik und Stadt sagen konnten, wie sich die letzten zwei Jahre mit Pandemie und den aufgrund dieser eingeführten Beschränkungen für sie angefühlt haben. Was war gut, aber was war auch schlecht und hat Schüler*innen und Studierenden auch wirklich geschadet?

Gäste aus Politik und Stadtverwaltung waren unter anderem Bürgermeisterin Christina Osei, Regine Weißenfeld, Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, und Ulrike Bülter, neue Amtsleitung im Jugendamt. Sie nahmen mit den anderen Teilnehmer*innen an sechs Diskussionsstationen teil, die zum Austausch zu folgenden Themen anregen sollten: Schule/Bildung, Freundschaften/soziale Kontakte, Hobby/Sport/Kultur, Familie, psychische Gesundheit und Social Media.

Teilweise waren es wirklich berührende Geschichten, die die jungen Menschn sehr offen in den Runden erzählten. Deutlich wurde, dass die Einschränkungen mitunter auch einschneidende Veränderungen einzelner Biographien mit sich brachten, die das Leben mancher Jugendlicher immer begleiten werden.  

Am Ende der Diskussionstationen stand ein gemeinsamer Austausch zu den Ergebnissen im Fishbowl-Format. Es wurden klare Forderungen aufgestellt, mit denen alle Beteiligten, sowohl politische und gesellschaftliche Vertreter*innen als auch die jungen Menschen einen Start in eine andere Form der Beteiligung und Kommunikation untereinander sahen. 

Folgende Ergebnisse kann man festhalten:

Es soll bessere Kommunikationsstrukturen geben, die am Ende dazu führen, dass junge Menschen mehr von Hilfsangeboten erfahren, die speziell für sie angeboten werden. Die Bedürfnisse der Jugend soll nicht nur auf das Thema Bildung reduziert werden. Freizeitangebote, Kultur und Familie sind wesentliche Punkte im Leben der jungen Menschen, die berücksichgt werden müssen. Generell soll durch eine stärkere Beteiligung mehr Rücksicht auf die echten Bedürfnisse der Jugendlichen genommen werden. Zu lange und zu oft bestimmen Erwachsene, was für Kinder und Jugendliche gut und richtig ist, ohne es wirklich einschätzen zu können.

Für die AWO Freiwilligenakademie OWL war die Veranstaltung am vergangenen Freitag ein Auftakt in eine neue Form der Kooperation mit der Zielgruppe der jungen Menschen.

Fortsetzung folgt. 

Die Veranstaltung bildete den Abschluss des Modellprojekts "Ich pack' das!" der AWO Freiwilligenakademie OWL. Gefördert wurde das Projekt durch die Aktion Mensch. 6 bis 27-jährige junge Menschen sollten gestärkt und unterstützt werden. Freiwilliges Engagement stellt mit der Methode des Empowerment-Ansatzes die Fähigkeiten und Stärken junger Menschen bei der Bewältigung von kritischen Lebenssituationen in den Mittelpunkt. Die Pandemie war und ist nach wie vor solch eine Situation und hat vielfältige Auswirkungen auf den Alltag von Kindern und Jugendlichen.

Die Engagement-Card Bielefeld ist ein Zeichen des Dankes. Durch die Gewährung von Vergünstigungen wird ein öffentliches Signal der Wertschätzung für diese Tätigkeit geleistet. 
Gemeinsam wird die Engagement-Card getragen von: Gem. Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld, Bielefelder Jugendring e.V., Freiwilligenagenturen Bethel und Bielefeld und AWO Freiwilligenakademie OWL. Mehr Informationen gibt es hier.